Koordinierungs- und Fachstelle im Auftrag des Landkreises Eichsfeld


Johannitergut Beinrode GmbH
Ulrike Fricke
Andrea Heinemann
Kallmeröder Straße 2
37327 Leinefelde-Worbis/ OT Beinrode
Tel.:03605/5465315
Fax: 03605/5465314

Gefördert vom

im Rahmen des Bundesprogramms

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Besucherlotsen


Projektverantwortung: Lebenshilfe Leinefelde-Worbis e.V. (Gisela Reinhardt)

Fördersumme: 1.000 €


Die Menschen mit Behinderung, die in der Werkstatt der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis als Beschäftigte arbeiten, freuen sich immer über Besucher. Stolz berichten sie von ihrer Arbeit, von ihrem Leben in der Werkstatt und auch von sich selbst. Aufgeschlossen und freundlich treten sie jedem gegenüber, der sich für sie interessiert. Durch das Buch „Balthasars Reise auf dem Regenbogen“, dass wir mit finanzieller Hilfe des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ realisieren konnten, sind zahlreiche Kindergärten auf uns aufmerksam geworden. Sie kommen in die Werkstatt und erleben den Alltag hautnah, indem sie in Arbeitsgruppen mit den Beschäftigten arbeiten. Es ist wichtig, dass all diese Besuche sich nicht nur auf einen Rundgang beschränken. Wir legen Wert auf ein Miteinander von  jungen Menschen und Menschen mit Behinderung. Gemeinsame Arbeit ist hierfür eine gute und solide Basis. Hierdurch wird soziales Lernen in der Praxis vermittelt, ein Lernen, das handlungsorientiert und problemlösend ausgerichtet ist.


Mit dem Projekt sollen Menschen mit Behinderung befähigt werden, Kindern und Jugendlichen das Thema Behinderung näher zu bringen. und sie schulen, alles zu tun, damit sich die jungen Gäste in den Einrichtungen der Lebenshilfe wohl fühlen und Hemmnisse und Schranken abgebaut werden.


Für Multiplikator/innen, Behördenmitarbeiter/innen, Politiker/innen und Unternehmen bieten wir den Difference Day (DD) an. Im Gegensatz zu den Kindern und Jugendlichen sind die DD-Teilnehmer/innen in der Regel die Dominanten im Team und kommunizieren auf einer anderen Ebene mit den Beschäftigten. Ihnen geht es mehr um Information und Gespräche.


Anders ist es bei Kindern und Jugendlichen, bei denen meist Emotionen und das Miteinander im Vordergrund stehen. Gerade Jugendliche und Schüler/innen haben oft vorgefertigte Meinungen und Ansichten über Menschen mit Behinderung, denen es zu begegnen gilt. Hier müssen Menschen mit Behinderung mit dem nötigen „Rüstzeug“ ausgestattet werden.
Im Projekt sollen 15 Beschäftigte der Werkstatt aus den einzelnen Arbeitsgruppen eine besondere Ausbildung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen erfahren.


Das Angebot umfasst Tagesschulungen mit einem Zeitumfang von insgesamt 40 Unterrichtsstunden (10 Ausbildungstage). Das Schulungsangebot untergliedert sich in theoretische und praktische Bausteine. Neben der URANIA – Bildungsgesellschaft, sind 2 Kindergärten und eine Grundschule in die Ausbildung einbezogen. Alle Partner sorgen für einen ausgewogenen Mix aus Theorie- und Praxisphasen.


In den Workshops soll den Teilnehmenden vermittelt werden, wie sie auf andere Wirken, was Berührungsängste auslöst und was sie selbst dafür tun können akzeptiert zu werden, dabei aber trotzdem sie selbst bleiben können.
Darüber hinaus werden Grundlagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen vermittelt.


•    Umgang mit Menschen in der Öffentlichkeit (z.B. Distanzzonen, Körpersprache usw.)
•    Sprache (selbstbewusstes sprechen, Sprechtempo, Lautstärke und Betonung usw.)
•    Kindgerechte Sprache (Umgangston, keine Baby-Sprache anwenden, richtiges Erklären usw.)
•    Umgang mit Kindern (Kinder bestärken, loben, Grenzen aufzeigen usw.)
•    Begegnung mit Jugendlichen
•    1. Hilfe Kurs
•    Motivationstraining

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