Koordinierungs- und Fachstelle im Auftrag des Landkreises Eichsfeld


Johannitergut Beinrode GmbH
Ulrike Fricke
Andrea Heinemann
Kallmeröder Straße 2
37327 Leinefelde-Worbis/ OT Beinrode
Tel.:03605/5465315
Fax: 03605/5465314

Gefördert vom

im Rahmen des Bundesprogramms

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KITA wird zur Heimat


Projetträger: Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena Leinefelde

Projektleitung: Kaplan Philipp Förter

Fördersumme: 2.500 €

Die Erfahrungen in einigen KITAs, insbesondere St. Bonifatius in der Südstadt von Leinefelde, zeigen, bei einer ersten Reflexion durch die Erzieherinnen und Erzieher, neue Herausforderungen im Umgang mit Zuwanderung aus Ländern, die durch den muslimischen Glauben geprägt sind. Einerseits besteht bei den Hauptamtlichen eine Verunsicherung, die auch von mangelnder Kenntnis des Glaubens und der Lebensweise der Zuwanderer herrührt, andererseits auch wenig Erfahrungen mit der Integration ihrer Lebensweise in den Alltag hiesiger KITAs. Erste Angebote auf Landesebene haben sich dieses Thema angenommen und konnten auch punktuell besucht werden, doch liegt hier offensichtlich eine Angebotslücke für die Situation vor Ort vor. Dabei soll über die bestehende KITA-Fachfortbildungen hinaus ganz gezielt sich dieses Themas in größerer breite angenommen werden, da auch künftig mit verstärkter Notwendigkeit zu rechnen ist.


So sollen zwei Bildungsangebote gestaltet werden, die an Nachmittagen bzw. Abenden in Leinefelde stattfinden sollen. Bei diesen Veranstaltungen sollen die Erzieherinnen und Erzieher der betroffenen Schwerpunkt-KITAs in Leinefelde und Heiligenstadt sowie weitere interessierte Erzieherinnen und Erzieher von Einrichtungen aus dem Landkreis sich mit kompetenten Referentinnen und Referenten zu diesem Thema auseinandersetzen.


Einerseits wurde von den betroffenen Erzieherinnen und Erziehern ein Fortbildungsbedarf hinsichtlich zentraler Glaubens- und Lebensgrundsätze muslimischer Familien. Erste Erfahrungen gibt es auch dazu bereits, die manche Kommunikation, zusätzlich zur sprachlichen Barriere, in der Kommunikation verstärken. Diese sollen aufgegriffen und deren Herkunft geklärt sowie mögliche Verbesserungen in den Handlungsmöglichkeiten der KITAs aufgezeigt werden. So soll den Eltern verstärkter entgegengekommen werden, damit sie die KITAs als Heimat für ihre Kinder verstehen können.


Andererseits wollen wir den Kindern in unseren KITAs verstärkter eine Heimat bieten, in dem wir ihre Familien- und Lebenskultur bewusst aufgreifen. Ein zweiter Workshop soll deshalb die konkrete Arbeit mit diesen Kindern anhand von best-practice-Projekten und bereits gemachten Erfahrungen der Teilnehmenden aufgreifen.


Die Organisation und Koordination liegt dabei in der Hand der KITA St. Bonifatius Leinefelde, vertreten durch deren Leiterin Frau Lins.
Im Anschluss an die Veranstaltung sollen die Erfahrungen direkt in den einzelnen KITAs ungesetzt werden bzw. die Informationen und Erfahrungen in die Teams weitergegeben. In den Workshops sollen zudem auch muslimische Speisegewohnheiten aufgegriffen werden.

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